Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet deutlich gesunken

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Check-List Redaktion

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Unter Lula um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unter Bolsonaro

Seit dem Amtsantritt des brasilianischen Pr├Ąsidenten Luiz In├ício Lula da Silva ist die Abholzung im Amazonasgebiet deutlich gesunken. Die gerodete Fl├Ąche in der Region sei in den ersten f├╝nf Monaten des Jahres um 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zur├╝ckgegangen, teilte das Umweltministerium des s├╝damerikanischen Landes am Mittwoch 7. Juni mit. Im Cerrado, den Feuchtsavannen im S├╝dosten Brasiliens, sei die Entwaldung hingegen um 35 Prozent gegen├╝ber dem Vorjahr gestiegen.

Lula hatte an Neujahr seine nun dritte Amtszeit angetreten. In seinen fr├╝heren beiden Amtszeiten (2003 – 2010) galt der fr├╝here Gewerkschaftsf├╝hrer zwar auch nicht gerade als Umweltsch├╝tzer. Nun hat er aber versprochen, den Umwelt- und Klimaschutz zu st├Ąrken. So ging die Polizei zuletzt mit einem Gro├čeinsatz gegen illegale Goldsucher vor.

Der Amazonas-Regenwald gilt als CO2-Speicher und hat eine wichtige Funktion im internationalen Kampf gegen den Klimawandel. W├Ąhrend der Amtszeit des rechten Pr├Ąsidenten Jair Bolsonaro (2019 – 2022) hatten Abholzungen und Brandrodungen stark zugenommen. Der Ex-Milit├Ąr sah die Region vor allem als ungenutztes wirtschaftliches Potenzial und lie├č Farmern und Goldsch├╝rfern bei der Landnahme weitgehend freie Hand. Den Kontrollbeh├Ârden k├╝rzte er Gelder oder entzog ihnen Kompetenzen.

APA/Red.

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