COP28: neue Ziele, neue Hoffnung

Neue Maßnahmen gegen Welthunger und Klimakrise festgelegt.

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Check-List Redaktion

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Die Vereinten Nationen haben nach der diesjährigen UN-Klimakonferenz ein umfassendes Aktionsprogramm vorgelegt, um Maßnahmen gegen den Welthunger und die Erdwärmung anzugehen.

Gemäß dem Programm soll bis 2025 die Anzahl der hungernden Menschen um 150 Millionen gesenkt werden. Im vorigen Jahr waren laut den UN-Daten etwa 735 Millionen Menschen unterernährt, während 2,7 Milliarden Menschen keinen Zugang zu ausreichend gesunder Ernährung hatten. Zusätzlich aßen 4,2 Milliarden Menschen – aus eigener Entscheidung – so ungesund, dass dies Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Übergewicht und Fettleibigkeit begünstigte.

In Bezug auf das Klima wurde das Ziel festgelegt, bis 2025 die weltweite Waldzerstörung sowie die illegale und unregulierte Fischerei zu stoppen.

Bis 2030 soll die Verschwendung von brauchbaren Nahrungsmitteln – was insbesondere in Österreich überdurchschnittlich oft der Fall ist – um 50 Prozent reduziert werden.

Und auch die klimaschädlichen Methan-Emissionen sollen bis dahin um 24 Prozent verringert werden. Denn mittlerweile konnte festgestellt werden, dass dieses Gas 30 Mal aggressiver als Kohlendioxid – welches jahrelang als Hauptschuldiger der Klimakrise galt – ist.

Der direkte Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, von Wissenschaft und Aktivisten dringend gefordert, findet sich im vorläufigen Abschlusstext aber nicht. Trotzdem bezeichnete der COP-Präsident Sultan Al Jaber den Entwurf als “einen großen Schritt nach vorn”, für Greenpeace ist das Papier hingegen ein „herber Rückschlag“. 

APA/Red.

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