Hacker studieren mögliche Opfer in sozialen Medien

Palo Alto warnt: Cyberkriminelle analysieren Nutzerverhalten genau für effektive Phishing-Angriffe

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Check-List Redaktion

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Hacker analysieren akribisch das Verhalten von Nutzern in sozialen Medien, um gezielte Phishing-Angriffe zu starten, die auch den Geschäftsbetrieb von Unternehmen stören und sogar zu finanziellen Verlusten führen können. Davor hat das IT-Sicherheitsunternehmen Palo Alto Networks in einer jüngst veröffentlichen Erklärung gewarnt.

Appell an Emotionen

Palo Alto weist darauf hin, dass Cyberhacker in der Regel zunächst Social-Media-Profile von anvisierten Opfern, wie auch Firmen-Mitarbeitern, besuchen, ehe sie digitale Bedrohungen einschleusen. Diese verleiten Nutzer dazu, persönliche Informationen und sensible Unternehmensdaten preiszugeben. “Diese Angriffe appellieren an Emotionen wie Angst, Neugier, Dringlichkeit und Gier und verleiten ahnungslose Mitarbeiter dazu, auf einen Link oder einen Anhang zu klicken und dabei grundlegende Sicherheitsvorkehrungen zu ignorieren”, erklärte das Unternehmen weiter.

Eine häufige Form von Cyberangriff sei der Einsatz von Ransomware. Dabei werden Daten oder Systeme eines Unternehmens solange in Geiselhaft genommen, bis Lösegeld gezahlt wird. Es handelt sich um eine Art von Malware bzw. bösartiger Software, die illegal in Computernetzwerke eindringen kann. Laut Palo Altos “Unit 42 Network Threat Trends Research Report” werden 66 Prozent der Malware über PDFs verbreitet. Sie können meist über E-Mails angehängt werden und wenn User draufklicken, können Hacker potenziell in Firmen-Datenbanken eindringen.

Mehr ChatGPT-Köder

“Da das öffentliche Interesse an generativer KI wächst, nutzen böswillige Akteure dies auch zu ihrem Vorteil, wobei zunehmend ChatGPT-Köder verwendet werden, um Malware über Plattformen wie Facebook, Instagram und WhatsApp zu verbreiten”, weist Palo Alto im Bericht auf eine weitere Gefahr hin. Allerdings zeigt eine internationale Studie, dass auch Unternehmen ihrerseits gegen Cybercrime aufrüsten, wie pressetext berichtet hat.

PTE/Red.

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