Österreicher befürworten Kerosinsteuer

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Check-List Redaktion

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Die Mehrheit der Österreicher, nämlich 79 Prozent, unterstützt die Einführung einer Kerosinsteuer, wie eine Umfrage im Auftrag von Greenpeace zeigt. Zwei Drittel der Befragten befürworten zudem ein mögliches Verbot von Privatjets, die als besonders klimaschädlich gelten. Die Umfrage ergab, dass 73 Prozent der Teilnehmer Privatjets im Allgemeinen ablehnen, da sie als schädlich für Klima und Umwelt betrachtet werden. Greenpeace fordert daher von Verkehrsministerin Leonore Gewessler ein österreichweites Verbot von Privatjets und setzt sich für Druck auf die EU ein, um ein europaweites Verbot zu erreichen.

Marc Dengler, Klima- und Energieexperte bei Greenpeace, betonte, dass die Bevölkerung erkannt habe, dass Privatjets zur Klimakrise beitragen, und sich für ein Verbot ausspreche. Die Umfrage zeigte auch, dass 70 Prozent der Befragten ein Verbot von Kurzstreckenflügen befürworten, sofern erschwingliche und gleichwertige Zugverbindungen verfügbar sind. Greenpeace wies darauf hin, dass Privatjets pro Personenkilometer mehr Treibhausgase ausstoßen als Züge und dass die Anzahl der Flüge österreichischer Privatjets zwischen 2019 und 2022 trotzdem mehr als verdoppelt habe.

Die Umfrage wurde im Vorfeld des EU-Verkehrsgipfels und der UNO-Weltklimakonferenz COP28 durchgeführt, bei der auch die Besteuerung von Kerosin auf der Agenda steht.

APA/Red.

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