Plansee-Innovation soll Energieverbrauch bei Industrieöfen reduzieren

Durch neue Generation von Heizeinsätzen - Tiroler Unternehmen berichtet von 27 Prozent weniger Energieverbrauch - Betriebskosten und CO2-Fußabdruck sollen reduziert werden

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Check-List Redaktion

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Der Hochleistungswerkstoffhersteller Plansee mit Sitz im Tiroler Außerfern verspricht durch eine Innovation bei Heizeinsätzen für Industrieöfen Energie zu sparen. Plansee stellte eine neue Generation der Produkte vor, die laut eigenen Angaben um 27 Prozent weniger Energie verbrauchen sollen. Gleichzeitig sollen Betriebskosten und CO2-Fußabdruck sinken, hieß es in einer Aussendung. Eingesetzt werden die Teile im Hochtemperaturbereich etwa in der Luftfahrt- und Medizintechnik.

Die Industrie stehe vor der Herausforderung, klimaschonend zu produzieren und Kosten zu reduzieren, erläuterte das Unternehmen am Dienstag. Gleichzeitig wolle man jedoch keine Abstriche bei der Qualität machen. Besonders komplex sei dieser Anspruch dort, wo industrielle Prozesse nach besonders viel Energie verlangen. In Hochtemperatur-Vakuumöfen etwa würden Arbeitstemperaturen von 1.000 bis 1.800 Grad Celsius erreicht. Heizeinsätze wie jene von Plansee würden in solchen Fällen dazu dienen, die Temperatur im Ofen optimal zu verteilen. Zusätzlich zu den Einsparungen beim Energieverbrauch sei die neue Generation der Heizeinsätze auch um 15 Prozent leichter, es würden möglichst viel recycelbare Stoffe genutzt – und die Lieferzeit sei um 30 Prozent kürzer.

Die Plansee Group ist auf Produkte aus den Werkstoffen Molybdän und Wolfram spezialisiert und beschäftigt laut eigenen Angaben weltweit 11.174 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde ein konsolidierter Umsatz von 2,02 Mrd. Euro erzielt.

APA/Red.

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