Strom-Großhandelspreise fallen im August erneut

Minus von 13,1 Prozent gegenüber dem Vormonat, Index aber höher als im Vorjahr

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Check-List Redaktion

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Die Großhandelspreise für Strom sinken im August weiter. Der von der Energieagentur berechnete Österreichische Strompreisindex (ÖSPI) verringert sich gegenüber dem Vormonat um 13,1 Prozent. Im Vergleich zum August des Vorjahres liegt der Index allerdings noch um 16,7 Prozent höher. Verglichen mit dem Basisjahr (2006=100) erreicht der ÖSPI heuer im August 432,97 Punkte.

Der Grundlastpreis fällt gegenüber Juli 2023 um 12,4 Prozent, im Jahresabstand steigt er um 15,5 Prozent. Beim Spitzenlastpreis ergibt sich ein Minus von 14,7 Prozent verglichen zum Vormonat Juli, im Jahresvergleich liegt er jedoch um 19,9 Prozent höher.

Im ÖSPI ist nur der Großhandelspreis für Strom erfasst. Netzgebühren, Steuern und Abgaben werden dadurch nicht abgebildet. Grundlage des ÖSPI sind die Notierungen für Strom der kommenden vier Quartale (Strompreis-Futures) an der Energie-Börse EEX (European Energy Exchange) in Leipzig. Diese sind ein Indikator für die Entwicklung des Strompreises. Die Grundlast beschreibt die regelmäßigen, bandförmigen Stromlieferungen. Ist die Stromnachfrage zu bestimmten Tages- oder Jahreszeiten besonders hoch, spricht man von Spitzenlast.

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