Tierschützer fordern neue Kennzeichnung

Nach Skandal-Aufnahmen: Tierschutzombudsstelle Wien fordert neue Haltungskennzeichnung.

©unsplash
Check-List Redaktion

Check-List Redaktion

Die Tierschutzombudsstelle Wien fordert eine umfassende Haltungskennzeichnung für tierische Produkte im Handel und Gastronomie. 

Denn auch in Österreich ist die Haltung der sogenannten „Nutztiere“ nicht das, was sich die meisten darunter vorstellen. Dies zeigen – wiedermal – neue Aufnahmen aus einem österreichischen Rinderbetrieb. „Bei solchen Bildern vergeht nicht nur tierschutzbewussten Konsumenten der Appetit“, sagt Eva Persy, Leiterin der Tierschutzombudsstelle. Da bringt dann auch die Angabe „Herkunft Österreich“ nichts mehr. 

Der Gesetzgeber versprach bereits im vergangenen Jahr mit dem „Tierschutzpaket I“ bessere Lebensbedingungen für Tiere durch etwaige Verbote zu garantieren. Auf dessen tatsächliche Durchführung warte man bis heute. 

Und das, obwohl Konsumenten, Landwirte und Tiere allesamt von einer Kennzeichnung profitieren würden. Konsumenten könnten so bewusst zum „besseren“ Produkt greifen wodurch Landwirte angespornt wären, dieses zu produzieren. 

Die Eurobarometer-Umfrage zeigt, dass 84% der Europäer überzeugt sind, dass das Wohlergehen der Nutztiere in ihrem Land besser geschützt werden sollte. 

PA/Red.  

Beitrag teilen

Facebook
Twitter
LinkedIn
Telegram
WhatsApp
Email

Aktuelle Augabe

Nach oben scrollen
Cookie Consent mit Real Cookie Banner