Zwei belgische Atomreaktoren laufen zehn Jahre länger als geplant

Ursprüngliche Abschaltung war für 2025 vorgesehen

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Check-List Redaktion

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In Belgien bleiben zwei Atomreaktoren zehn Jahre länger am Netz als geplant. Die belgische Regierung und der Betreiber Engie unterzeichneten am Donnerstag eine entsprechende Vereinbarung zur Verlängerung der Meiler bis mindestens 2035, wie eine Engie-Sprecherin sagte. Damit soll die Versorgungssicherheit in Belgien gestärkt werden. Ursprünglich sollten die Reaktoren in den Kraftwerken Doel nahe der Stadt Antwerpen und Tihange 2025 abgeschaltet werden.

Belgien verfügt in den zwei Kernkraftwerken über insgesamt sieben Reaktoren – zwei wurden allerdings bereits vom Netz genommen. In Deutschland sorgen die belgischen Atommeiler aus den 1970er und 80er-Jahren immer wieder für Diskussionen. So wurden bei Reaktoren in dem Nachbarland mehrfach Mängel festgestellt, etwa marode Betonteile. Unter anderem die Stadt Aachen und die deutsche Regierung haben deswegen in der Vergangenheit wiederholt gefordert, die AKW stillzulegen.

APA/Red.

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