Burgenland nimmt Wasserstoff-Pilotanlage in Betrieb

Erneuerbarer Strom soll zwecks Flexibilität und Speicherfähigkeit in Wasserstoff umgewandelt werden

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Check-List Redaktion

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Beim “Energy Hub” in Neusiedl am See geht in den kommenden Tagen eine Wasserstoff-Pilotanlage in Betrieb, die zu mehr Flexibilität und Speichermöglichkeiten bei erneuerbar produziertem Strom beitragen soll. Der Strom soll mit der Anlage in Wasserstoff umgewandelt werden, erläuterte Landesrat Leonhard Schneemann (SPÖ) am Montag. Die Abwärme wird in die bestehende “Power2heat”-Anlage, die Wärme und erneuerbaren Strom koppelt, eingebracht.

Durch die Kombination aus Strom, Wärme und Wasserstoff sollen erneuerbare Energien flexibler genutzt und auch gespeichert werden können. Ihr Zusammenspiel werde mit der Anlage in Neusiedl in Echtbetrieb demonstriert und erforscht, betonte Marcus Keding, Geschäftsführer der Forschung Burgenland. Weil Strom in der Sekunde verbraucht werden müsse, in der er produziert werde, stelle sich bei der Erzeugung aus Sonne und Wind die Frage, wie er, wenn er da sei, am besten genutzt werden könne. Dafür sei eine Verbindung der Energiesektoren hilfreich, so Keding.

Das Land will mit dem Projekt die Produktion von “grünem Wasserstoff” forcieren. “Es ist auch ein erster Schritt, sommerliche Energieüberschüsse in den Winter zu überführen, und ein bedeutender Startschuss für die Umsetzung der Wasserstoffstrategie im Burgenland”, betonte Schneemann.

APA/Red.

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