AGB

MG Mediengruppe GmbH, 1010 Wien, Burgring 1/7

  1. Ausgangsbasis f√ľr die Verlagsbedingungen der MG MedienGruppe sind die ¬≠allgemeinen Anzeigenbedingungen des √Ėsterreichischen Zeitschrif¬≠ten¬≠ver¬≠bandes (√ĖZV), verlautbart im Amtsblatt der ‚ÄěWiener Zeitung‚Äú vom 26. J√§nner 1980, sofern keine abweichende Vereinbarung in den Gesch√§ftsbedingungen oder einzel¬≠vertraglich erfolgt ist.
  2. Zusatzvereinbarungen zu unseren Verlagsbedingungen sind nur dann verbindlich, wenn sie von der MG MedienGruppe schriftlich best√§tigt werden.
  3. Mit Erteilung des Auftrages anerkennt der Auftraggeber rechtswirksam ¬≠bindend vollinhaltlich die Verlagsbedingungen der MG MedienGruppe.
    3.a Mit Erteilung eines Jahresauftrags oder Auftrags anerkennt der Auftraggeber das unbeschr√§nkte Recht der MG MedienGruppe, die Titelrechte an einen Lizenznehmer ‚Äď auch unterj√§hrig ‚Äď weiterzugeben oder zu √ľbertragen. Ein Storno aus diesem Titel ist rechtsunwirksam. In diesem Fall tritt der Lizenznehmer in die vollen Rechte und Pflichten wie hier in den Gesch√§ftsbedingungen beschrieben der MG MedienGruppe ein. Das Impressum weist in diesem Fall dann den Lizenznehmer als Eigent√ľmer, Herausgeber, Verleger und f√ľr den Inhalt verantwortlich aus.
  4. M√ľndliche Absprachen und Ausk√ľnfte, insbesondere mit unserem Kundendienstpersonal beziehungsweise unseren Verk√§ufern, sind unverbindlich. Ausk√ľnfte, egal welcher Art, werden von uns nur dann als verbindlich akzeptiert, wenn sie schriftlich erfolgen.
  5. Haftung: Der Verlag ist nicht verpflichtet, eine inhaltliche √úberpr√ľfung der beauftragten Einschaltung wie insbesondere auch einer Gegendarstellung vor¬≠zunehmen. Der Auftraggeber haftet dem Verlag gegen√ľber daf√ľr, dass die Einschaltung nicht gegen gesetzliche Bestimmungen verst√∂√üt oder die Rechte Dritter verletzt. Der Auftraggeber verpflichtet sich, den Verlag f√ľr s√§mtliche daraus entstehenden Sch√§den schad- und klaglos zu halten sowie f√ľr die dem Verlag entstandenen Nachteile den Ersatz des positiven Schadens sowie des entgangenen Gewinns zu leisten. Dies gilt ‚Äď von wem auch immer geltend gemacht ‚Äď insbesondere f√ľr wettbewerbsrechtliche Anspr√ľche, f√ľr urheberrechtliche Anspr√ľche, Einschaltungskosten von Gegendarstellungen, verwaltungsbeh√∂rdliche und gerichtliche Strafen, medienrechtliche Entsch√§digungen, Schadenersatzanspr√ľche welcher Art auch immer sowie Anspr√ľche auf Ver√∂ffentlichung von Urteilen und Mitteilungen nach dem Mediengesetz. Die Schad- und Klagloshaltung des Verlages beinhaltet auch die Verfah¬≠rens¬≠kosten sowie die Kosten von Mahnungen und au√üergerichtlicher Rechts¬≠vertretung.
  6. Es obliegt dem Auftraggeber, sich √ľber den jeweils g√ľltigen An¬≠zeigen¬≠tarif vor Aufgabe des Inserats zu informieren.
  7. Der Verlag beh√§lt sich vor, jederzeit ohne Angabe von Gr√ľnden (ins¬≠besondere bei Zahlungsverzug) von Auftr√§gen zur√ľckzutreten, dies auch bei Vorliegen eines Jahresabschlusses oder eines Abschlusses auf wiederholtes Erscheinen von Ver√∂ffentlichungen. Die Rabattgew√§hrung wird ebenfalls nach dem Ausma√ü des tats√§chlichen Umsatzes vorgenommen.
  8. Termin und Platzierung: F√ľr die Durchf√ľhrung von Einschaltungen in bestimmten Nummern oder Ausgaben oder an bestimmten Pl√§tzen wird keine Gew√§hr geleistet. Ausgenommen sind Auftr√§ge, deren G√ľltigkeit ausdr√ľcklich von der Einhaltung bestimmter Termine oder ‚Äď bei Bezahlung des im Tarif¬≠¬≠ vorgesehenen Platzierungszuschlages ‚Äď von einer bestimmten Platzierung ¬≠abh√§ngig gemacht wird.
  9. Einschaltungsauftr√§ge sind im Zweifelsfalle innerhalb von zw√∂lf Monaten abzuwickeln.
  10. Druckunterlagen: Dem Auftraggeber obliegt die rechtzeitige Beistellung der Druck- unterlagen. Im Falle des Verzuges gilt der Auftrag als erf√ľllt, wenn die Einschaltung unter Verwendung einer anderen vom Auftraggeber beigestellten Druckunterlage erfolgt oder auch nur Name und Adresse des Auftraggebers eingeschaltet werden.
  11. Wiedergabe: Der Verlag gew√§hrleistet die drucktechnisch einwandfreie Wiedergabe von Einschaltungen auf Basis der beigestellten Druckunterlagen. Im Fall erheblicher M√§ngel leistet der Verlag Ersatz in Form einer Ersatz¬≠einschaltung oder, wenn der Zweck der Anzeige durch eine Ersatzeinschaltung nicht mehr erf√ľllt werden kann, durch Gew√§hrung eines angemessenen Preisnachlasses. Weitergehende Anspr√ľche werden ausdr√ľcklich ausgeschlossen. Druckfehler, die den Sinn der Einschaltung nicht wesentlich beeintr√§chtigen, f√ľhren zu keinen Gew√§hrleistungs-, Schadenersatz- oder sons¬≠tigen An¬≠spr√ľchen, ebenso nicht Farb¬≠abweichungen, die aus drucktechnischen Gr√ľnden erforderlich sind. Es besteht dar√ľber hinaus keine Haftung f√ľr Sch√§den, die durch Nichterscheinen eines Inserates an einem bestimmten Tag oder durch Druck-, Satz- und Platzierungsfehler entstehen, unter Be¬≠r√ľcksichtigung der in Punkt 8. normierten Ausnahme. Bei einer Verschiebung aus technischen Gr√ľnden ohne vorhergehende Benachrichtigung des Auftraggebers k√∂nnen weder die Zahlung ¬≠verweigert noch Ersatzanspr√ľche geltend gemacht werden. In jedem Fall einer Haftung ist diese mit dem auf den betroffenen Teil der Auflage entfallenen anteiligen Einschaltungsentgelt absolut begrenzt.
  12. Probeabz√ľge werden nur auf ausdr√ľcklichen Wunsch hergestellt. Bei nicht fristgerechter R√ľcksendung gilt die Genehmigung zum Druck als erteilt.
  13. Einschaltreklamationen werden nur innerhalb von acht Tagen nach Erhalt des Belegexemplars bzw. nach Erscheinen des Inserates anerkannt, sofern die Reklamation in dieser Zeit schriftlich beim Verlag eingelangt ist.
  14. Der Anzeigenschluss ist 14 Tage vor Erscheinen der betreffenden Ausgabe. Druckunterlagen m√ľssen zu diesem Zeitpunkt bei der MG MedienGruppe eingelangt sein.
  15. Auftrags√§nderung/Storno: Eine vorab m√ľndlich mitgeteilte Zur√ľck¬≠ziehung oder √Ąnderung des Auftrages muss dem Verlag in schriftlicher Form sp√§testens sieben Tage vor dem Anzeigenschlusstermin vorliegen, andernfalls der Auftrag in der urspr√ľnglichen Form weiterhin als vertraglich vereinbarte Leistung gilt.
  16. Bei Zur√ľckziehen von Auftr√§gen f√ľr den Text- oder Anzeigenteil (soweit dies in schriftlicher Form sp√§testens sieben Tage vor dem Anzeigenschluss¬≠termin dem Verlag vorliegt und f√ľr den Verlag technisch noch m√∂glich ist) wird ein Betrag von 20 Prozent des Inseratenwertes als Kostenersatz in Rechnung gestellt.
  17. Bei Betriebsst√∂rungen oder Eingriffen durch h√∂here Gewalt hat der Verlag Anspruch auf volle Bezahlung, wenn zumindest 75 Prozent der zu¬≠gesicherten Auflage ausgeliefert sind. Im Falle einer Auslieferung unter 75 Prozent ist der Auftraggeber verpflichtet, aliquot den vereinbarten Rech¬≠nungsbetrag entsprechend der ausgelieferten Auflage zu begleichen.
  18. F√§lligkeit: Die Rechnung ist innerhalb der aus der Preisliste ersichtlichen Frist zu bezahlen; wenn nicht anders angegeben, wird sie sofort nach Erhalt ¬≠f√§llig. Wenn eine Vorauszahlung vereinbart wurde, kann die Durchf√ľhrung des Auftrages bis zum Eingang der Vorauszahlung zur√ľckgestellt werden. Die Einschaltung hat in diesem Fall in jener Nummer zu erfolgen, vor deren Anzeigenschluss die Zahlung eingelangt ist.
    Verzugszinsen in der Höhe von 10 Prozent und die Einziehungskosten gehen zu Lasten des Auftraggebers. Rechnungen sind zahl- und klagbar in Wien. Alle Überweisungen erfolgen auf Gefahr des Auftraggebers und sind derart vorzunehmen, dass die Gutschrift spätestens 8 Tage nach Rechnungsdatum vorliegt. Sämtliche Bankspesen gehen ausnahmslos zu Lasten des Auftraggebers.
    Der Auftraggeber ist weiters verpflichtet, Mahnspesen als auch sonstige zur Verfolgung der Anspr√ľche auflaufende Kosten, Spesen, Barauslagen aus welchem Titel auch immer, insbesondere auch au√üergerichtliche Mahnungen eines Inkassob√ľros oder eines Anwaltes, zu ersetzen.
    Bei den eingehenden Zahlungen werden diese zuerst auf Zinsen und Spesen und dann zuletzt auf den Kapitalsbetrag angerechnet. Bei Zahlungsunf√§higkeit oder Zahlungsverzug stellt der Verlag den gesamten Saldo mit allen Nebenkosten bzw. mit allen seit Beginn der Gesch√§ftsbeziehung gew√§hrten Nachl√§ssen vor allem in Bezug auf die g√ľl¬≠tige Preisliste, wie Rabatte, Provi¬≠sionen, Skonti etc., sofort f√§llig. Selbst bei unverschuldetem Zahlungsverzug ist der Verlag berechtigt, Verzugszinsen in der H√∂he von 8% p.a. zu verrechnen, die jedoch die Anspr√ľche auf den Ersatz h√∂herer Zinsen nicht beeintr√§chtigen. Eine Aufrechnung gegen Anspr√ľche des Verlages mit Gegenforderungen des Auftraggebers, welcher Art auch immer, ist ausgeschlossen. Bei M√§ngeln berechtigen diese nicht zur Zur√ľckbehaltung des gesamten, sondern lediglich zur Zur√ľckbehaltung eines angemessenen, sohin eines aliquoten Teils des Auftragswertes.
  19. Rabatte: Anspruch auf Kundenrabatt besteht nur bei schriftlichem Abschluss auf mehrere Einschaltungen innerhalb eines Jahres. Der Rabatt kann auf Wunsch und mit Einwilligung des Verlages sofort bei Rechnungs¬≠legung ber√ľcksichtigt oder nach Schluss der Laufzeit des Auftrages beziehungsweise nach Ablauf der einj√§hrigen Frist gutgeschrieben werden. Die Endabrechnung ist innerhalb von drei Monaten nach ¬≠diesem Zeitpunkt schriftlich anzufordern. Der Verlag beh√§lt sich eine √Ąn¬≠derung der Verrechnungsart jederzeit vor. Im Falle des Zahlungsverzuges oder ¬≠sonstigen Leistungsverzuges verf√§llt der Rabattanspruch.
  20. Bei Sondervereinbarungen, Jahresvereinbarungen oder In¬≠an¬≠spruch¬≠nahme der Jahresrabattstaffel gilt f√ľr jenen Fall, bei dem ein Auftraggeber das volle beauftragte Anzeigenvolumen nicht erf√ľllt oder erreicht, r√ľckwirkend f√ľr das gesamte laufende Jahr der Listenpreis oder die entsprechend geringere Rabattstaffel je nach Auftragsvolumen.
    Sohin entsteht der Rabattanspruch erst nach voller Erf√ľllung des Gesamt¬≠jahresauftrages (hei√üt Eingang der Zahlung auf den Konten der MG MedienGruppe) und kann vom Verlag freilich als Vorleistung dem Kunden kreditiert werden.
  21. Rechnungs-Reklamationen werden nur innerhalb von vier Wochen ab Erhalt der Rechnung anerkannt und nur, sofern die Beanstandung in ¬≠schriftlicher Form vorliegt.
  22. Belege werden auf Wunsch kostenlos geliefert. Eine vollst√§ndige Belegnummer nur dann, wenn Art und Umfang des Auftrages dies ¬≠rechtfertigen.
  23. Bei Sonderproduktionen (Einkleber, Einhefter, Tip-on-Cards ‚Ķ) kann aus technischen Gr√ľnden eine 100-prozentige Qualit√§tsgarantie nicht gegeben werden, da unsere Produktion aus Aktualit√§tsgr√ľnden auf Schnell¬≠auto¬≠maten erfolgt und eine Toleranzgrenze von f√ľnf Prozent als vereinbart gilt.
  24. Die auf den vorigen Seiten angef√ľhrten Preise, Tarife und Auflagen gelten bis auf Widerruf. Bei Preis√§nderungen treten die neuen Tarife ‚Äď auch f√ľr laufende Auftr√§ge ‚Äď mit sofortiger Wirkung in Kraft. Bei Druck- und Papierpreissteigerungen, bei Papierengp√§ssen werden Preise sowie Auflagen dem Markt angepasst. Dies erfolgt bei Preissteigerungen, die √ľber 5% des Vorjahresniveaus liegen. Auflagenreduktionen treten detto mit sofortiger Wirkung in Kraft und anerkennen die Gesch√§ftspartner, dass daraus keinerlei R√ľckforderungsrecht oder Preisminderung resultiert. Alle √Ąnderungen werden auf der Homepage bekannt gegeben.4
  25. Kompensation, Forderungsabtretung: Eine Aufrechnung von Gegenforderungen des Auftraggebers mit Forderungen der MG MedienGruppe sowie jegliche Abtretung von jedweden Forderungen gegen den MG MedienGruppe sind ohne entsprechende ausdr√ľckliche, durch die Gesch√§ftsleitung gezeichnete ‚Äď schriftliche ‚Äď Vereinbarung unzul√§ssig.
  26. Erf√ľllungsort und Gerichtsstand ist Wien.
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