Neues Biomasseheizkraftwerk in St. Pölten

Die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten bekommt ein neues Biomasseheizkraftwerk. Dieses soll auf dem Gelände der Firma Salzer errichtet werden und im Dezember 2025 in Betrieb gehen.

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Check-List Redaktion

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Die niederösterreichische Landeshauptstadt St. Pölten bekommt ein neues Biomasseheizkraftwerk. Dieses soll auf dem Gelände der Firma Salzer errichtet werden und im Dezember 2025 in Betrieb gehen. Mit der neuen Anlage werden – laut einer Aussendung der EVN – rund 15.000 Haushalte mit Ökostrom und 30.000 Haushalte mit Wärme versorgt werden. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich dabei auf rund 50 Millionen Euro.

Das St. Pöltner Fernwärmenetz besteht seit über 60 Jahren und ist mittlerweile auf eine Länge von 78 Kilometern angewachsen. Daran sind aktuell etwa 40 Prozent der Haushalte und öffentlichen Gebäude der Landeshauptstadt angeschlossen. Mit der Kooperation zwischen der Industrie, der Stadt und der EVN möchte man nun den Anteil der umweltfreundlichen Energie weiter erhöhen.

„Pro Jahr können so rund 25.000 Tonnen CO2 eingespart werden. Das Projekt ist ein weiterer wesentlicher Meilenstein unserer Klima-Rahmenstrategie“, so Bürgermeister Matthias Stadler (SPÖ). EVN Vorstandssprecher Stefan Szyszkowitz erklärte: „Die seit rund 30 Jahren bestehende erdgasbetriebene KWK-Anlage wird jetzt durch das Biomasseheizkraftwerk ersetzt.“ Die neue Anlage soll auch den Dampfbedarf der Salzer Papier GmbH, Salzer Formtech GmbH und Sunpor Kunststoff GmbH abdecken.

APA/Red.

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