Reduktion des Energieverbrauchs durch KI
Ein Tiroler Industrieunternehmen setzt auf eine Künstliche Intelligenz-Lösung, um den Energieverbrauch zu senken.

Die Tiroler Rohre GmbH (TRM), ein Hersteller von Rohren und Pfählen aus duktilem Gusseisen mit über 75 Jahren Erfahrung, nutzt eine KI-basierte Lösung des Wiener Startups nista, um den steigenden Anforderungen im Bereich Energieeffizienz gerecht zu werden.
Fokus auf Energieeffizienz
In den letzten Jahren hat das Thema Energie sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus ökologischer Perspektive zunehmend an Bedeutung gewonnen. Zu Jahresbeginn hat das Tiroler Familienunternehmen auf nista gesetzt, eine Softwarelösung, die das Energiemanagement durch Künstliche Intelligenz optimieren soll. Benjamin Mörzinger, Gründer von nista, erklärt: „In vielen Unternehmen mit langer Geschichte bleiben Einsparpotenziale oft verborgen. Unsere Software erkennt präzise Auffälligkeiten im Energieverbrauch und gibt direkt Hinweise auf mögliche Ursachen.“ Bereits in den ersten fünf Wochen nach Einführung der KI-Lösung konnte TRM konkrete Einsparungen umsetzen. Georg Kloger, Anlagen- und Automatisierungstechniker bei TRM, berichtet: „Die Maßnahmen haben nicht nur unsere Kostenstruktur verbessert, wir leisten damit auch einen weiteren positiven Beitrag im verantwortungsvollen Umgang mit Energie.“ Laut der Austrian Energy Agency liegt das durchschnittliche Einsparpotenzial durch Energiemanagementsysteme bei 10% bis 20%. Mörzinger hebt hervor: „KI ermöglicht eine enorme Beschleunigung der Datenanalyse. Zudem werden Potenziale entdeckt, die mit klassischen Lösungen einfach verborgen bleiben.“
Treiber der Energiewende
Die Partnerschaft zwischen dem traditionsreichen Industrieunternehmen und dem innovativen Software-Startup zeigt, wie Künstliche Intelligenz die Kluft zwischen Technologie und Praxis überbrücken kann. Der Einsatz von KI in der Industrie ist nicht nur ein Trend, sondern könnte auch ein entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit von Unternehmen sein. Vor dem Hintergrund der Energiewende eröffnen digitale Lösungen Chancen, um Emissionen zu senken und den Einsatz fossiler Brennstoffe weiter zu reduzieren.
(PA/red)