Förderung nur noch für Kesseltausch
Das Umweltministerium nimmt ab dem 2. Februar Anträge für den Kesseltausch entgegen.
Mit der Sanierungsoffensive setzt das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) ein starkes Zeichen für den Klima- und Umweltschutz. Im Mittelpunkt stehen die Förderungsschwerpunkte Kesseltausch und Sanierungsbonus, die Investitionen in klimafreundliche Heizungssysteme und thermisch-energetische Gebäudesanierungen unterstützen.
Sanierungsbonus des BMLUK
Für die neue Heizungsförderung, die im November gestartet ist, verschiebt das Umweltministerium den Fokus auf den Kesseltausch. Bisher konnten Anträge für die Förderung eines Heizkesseltausches sowie für den Sanierungsbonus für eine thermisch-energetische Sanierung gestellt werden. Ab 2. Februar seien nur noch Anträge für den Kesseltausch möglich, teilte das Ministerium am Montag mit.
Grund sei, dass der Kesseltausch eine “deutlich höhere CO2-Einsparung pro eingesetztem Euro erzielt” als die thermisch-energetische Sanierung. Bisher seien Anträge im Volumen von 220 Mio. Euro gestellt worden. Für die Jahre 2026 bis 2030 steht ein jährliches Fördervolumen von 360 Mio. Euro zur Verfügung. Die Gesamtförderung beträgt maximal 30 Prozent der förderungsfähigen Investitionskosten. Im alten Modell unter der schwarz-grünen Vorgängerregierung waren es bis zu 75 Prozent gewesen.
(APA/red)