Steiermark plant Ausbau der Windkraft
18 neue Zonen sollen Energiewende beschleunigen.
Die Steiermark hat eine Novelle zum „Sachprogramm Windenergie 2026“ vorgelegt, mit der insgesamt 18 neue Windkraft-Zonen ausgewiesen werden sollen. Die Pläne sehen neun neue Vorrangzonen, fünf Eignungszonen sowie Erweiterungen bestehender Gebiete vor.
Ziel der Landesregierung ist es, bis 2030 zusätzliche Windkraftanlagen mit einer Leistung von mindestens 400 Megawatt zu ermöglichen. Insgesamt könnten dadurch bis zu 150 neue Windräder entstehen. Der Entwurf geht nun für acht Wochen in öffentliche Begutachtung.
Laut Landesregierung wurde bei der Auswahl der Flächen unter anderem auf Windverhältnisse, Netzinfrastruktur und Umweltkriterien geachtet. Insgesamt wurden rund 4.800 Hektar neue Zonen definiert, während gleichzeitig große Flächen als Ausschlussgebiete festgelegt wurden.
Die zuständigen Landesvertreter betonen die Bedeutung der Energieversorgung angesichts geopolitischer Unsicherheiten und der wirtschaftlichen Entwicklung. Gleichzeitig soll der Ausbau geordnet erfolgen und ökologische Aspekte berücksichtigen.
Mit der Novelle steigt die Gesamtzahl der Windenergie-Zonen in der Steiermark auf 30. Ergänzend wird bereits über ein mögliches weiteres Programm für Energiespeicher diskutiert, um die künftig erzeugte Energie besser nutzbar zu machen.
APA/Red.