EU-Förderbank investiert in Klimaschutz
Die Europäische Investitionsbank-Gruppe will bis 2030 mindestens 30 Milliarden Euro für Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels bereitstellen.
Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) will bis 2030 mindestens 30 Milliarden Euro für den Schutz vor den Folgen des Klimawandels bereitstellen. Damit soll doppelt so viel Geld in Klimaanpassungsmaßnahmen fließen wie in den vergangenen fünf Jahren. Die Mittel sind für Projekte innerhalb und außerhalb der EU vorgesehen.
Schutz vor Hitze, Dürren und Überschwemmungen
Gefördert werden sollen Maßnahmen, die Regionen widerstandsfähiger gegen Hitzewellen, Dürren, Waldbrände und Hochwasser machen. Dazu zählen stabilere Energienetze und öffentliche Gebäude, eine bessere Wasserversorgung sowie wassersparende Bewässerungssysteme und klimaresiliente Anbaumethoden in der Landwirtschaft. EIB-Präsidentin Nadia Calviño verwies auf den wirtschaftlichen Nutzen vorbeugender Maßnahmen: „Wer einen Euro in Vorbeugung und Klimaanpassung investiert, spart zehn Euro für Wiederaufbau und Reparaturen.“
Auch Unternehmen sollen Unterstützung erhalten
Neben konkreten Infrastrukturprojekten will die EIB Unternehmen und Behörden dabei unterstützen, Klimarisiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmaßnahmen zu entwickeln. Auch Unternehmen, die neue Technologien zur Klimaanpassung anbieten, sollen von der Förderung profitieren. Dazu gehören etwa moderne Kühlsysteme und wassersparende Technologien.
EU-Förderbank finanziert langfristige Projekte
Die EIB mit Sitz in Luxemburg ist nach eigenen Angaben die weltgrößte Förderbank. Als Institution der Europäischen Union finanziert sie langfristige Investitionen, die zur Umsetzung der politischen Ziele der EU beitragen. Eigentümer sind die Mitgliedstaaten.
(APA/red)
