Heizungstausch: Branche fordert mehr Fördermittel

Wärmebranche fordert Verdoppelung des Kesseltauschbudgets, um Haushalte vom Öl- und Gasheizen unabhängig zu machen.

23.03.2026 11:19
red04
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Vertreter der proPellets Austria, der Wärmepumpe Austria, des Österreichischer Biomasse-Verband sowie Betreiber von Nah- und Fernwärmenetzen fordern die Regierung in einem offenen Brief auf, das Budget für den Austausch von Öl- und Gasheizungen im Doppelbudget 2027/2028 zu verdoppeln.

Die Branche argumentiert, dass erneuerbare Heizsysteme wie Pelletsheizungen und Wärmepumpen Haushalte vor Energiepreisschocks schützen, den CO₂-Ausstoß deutlich reduzieren und die regionale Wirtschaft stärken. Durch die steigenden Energiepreise und geopolitische Risiken wie den Konflikt im Nahen Osten seien rund 1,2 Millionen Haushalte, die mit Öl oder Gas heizen, besonders gefährdet.

Die Vertreter betonen, dass Förderungen für Heizungstausch langfristig sowohl ökologisch als auch ökonomisch sinnvoll seien. Sie warnen, dass die bisherigen Fördertöpfe bereits zur Neige gehen und fordern daher eine rasche Verdoppelung der Mittel, um den Umstieg auf erneuerbare Energien zu beschleunigen.

APA/Red.

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