Strombedarf steigt, Lösungen dringend gesucht

Der deutsche Digitalminister warnt vor steigendem Strombedarf durch KI und setzt auf erneuerbare Energien sowie die Zukunftstechnologie Kernfusion.

23.02.2026 10:25
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Der rasante Boom der Künstlichen Intelligenz – und mit ihm der Ausbau gigantischer Rechenzentren – lässt den Stromverbrauch in die Höhe schnellen. Der deutsche Digitalminister Karsten Wildberger betont, dass der aktuelle Energiebedarf für KI-Anwendungen zwar in den nächsten Jahren noch gedeckt werden könne – langfristig jedoch neue Wege gefunden werden müssen.

Auf dem KI-Gipfel in Neu-Delhi erläuterte Wildberger, dass man auf europäischer Ebene intensiv über nachhaltige Energiequellen diskutiere. Ein Hoffnungsträger in den Gesprächen mit Norwegen: Wasserkraft – eine der führenden erneuerbaren Energien des skandinavischen Landes.

Während die EU ehrgeizige Klimaziele verfolgt und bis 2050 klimaneutral sein will, stehen traditionelle Energiequellen wie Gas, Kohle und Atomkraft auf dem Prüfstand – letzteres hat Deutschland bereits verlassen. Deshalb sind innovative Alternativen gefragt.

Wildberger setzt große Hoffnungen auf die Kernfusion – eine Energiequelle, die anders als herkömmliche Atomkraft durch Verschmelzung von Atomkernen Energie freisetzt. Bislang noch ein Experimentierfeld, könnten Fusionskraftwerke in etwa zehn Jahren eine wichtige Rolle spielen. Bis dahin bleiben erneuerbare Energien und weitere Lösungen essenziell.

Die Bundesregierung hat sich das ambitionierte Ziel gesetzt, das erste kommerzielle Fusionskraftwerk weltweit in Deutschland zu errichten – ein mutiger Schritt in eine klimaneutrale Energiezukunft.

APA/Red.

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