Neuer Großspeicher für das Südburgenland

Mit dem neuen Batteriespeicher in Rechnitz verfügt nun erstmals jede Region des Burgenlands über eigene großflächige Stromspeicherkapazitäten.

19.06.2026 10:45
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Mit der Inbetriebnahme eines neuen Großspeichers in Rechnitz setzt das Burgenland einen weiteren Schritt beim Ausbau seiner regionalen Energieinfrastruktur. Der Batteriespeicher mit einer Kapazität von fünf Megawattstunden ist der erste seiner Art im Südburgenland und soll die Versorgungssicherheit für Haushalte, Gemeinden und Unternehmen in der Region erhöhen.

Nach den bereits errichteten Großspeichern in Eisenstadt, Siegendorf und Oberpullendorf verfügt damit erstmals jede Region des Bundeslandes – Nord-, Mittel- und Südburgenland – über eigene Speicherkapazitäten. Das Projekt ist Teil der Speicheroffensive der Burgenland Energie, die den Ausbau erneuerbarer Energien und deren effiziente Nutzung unterstützen soll.

Die Bedeutung regionaler Speicherlösungen wurde zuletzt durch Stromausfälle und die steigenden Anforderungen an ein modernes Energiesystem deutlich. Batteriespeicher ermöglichen es, überschüssigen Strom aus Photovoltaik- und anderen erneuerbaren Anlagen zwischenzuspeichern und bei Bedarf wieder ins Netz einzuspeisen.

Neben dem Beitrag zur Energieversorgung gilt das Projekt auch als wirtschaftlicher Impuls für die Region. Der Speicher ist auf eine Betriebsdauer von rund 15 Jahren ausgelegt und soll langfristig zur Stabilität des Energiesystems beitragen.

Parallel zu den Großprojekten wächst auch das Interesse an dezentralen Speicherlösungen. Nach Angaben der Burgenland Energie wurden bereits mehr als 1.000 Batteriespeicher bei Haushalten, Gemeinden und Unternehmen umgesetzt. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Speichersystemen in Kombination mit Photovoltaikanlagen weiter an.

Mit dem Ausbau der Speicherinfrastruktur verfolgt das Burgenland das Ziel, die Eigenversorgung mit erneuerbarer Energie weiter zu stärken und die regionale Unabhängigkeit bei der Stromversorgung auszubauen.

APA/Red.

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