Greenpeace fordert rasches PFAS-Verbot
Nach Abschluss der EU-Konsultation zu PFAS drängt Greenpeace auf ein schnelles und umfassendes Verbot der sogenannten Ewigkeitschemikalien.
Nach dem Ende einer EU-weiten Konsultation zu einem möglichen Verbot von PFAS fordert Greenpeace eine zügige und strikte Umsetzung entsprechender Maßnahmen. Die Umweltschutzorganisation warnt vor möglichen Verzögerungen und Ausnahmen für die Industrie, die den geplanten Schutz von Umwelt und Gesundheit schwächen könnten.
PFAS, auch als „Ewigkeitschemikalien“ bekannt, sind laut Umweltorganisation in zahlreichen Alltagsprodukten enthalten und gelten als extrem langlebig in der Umwelt. Sie können sich im menschlichen Körper anreichern und stehen im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein.
Greenpeace betont, dass bereits heute alternative, fluorfreie Lösungen im Einsatz seien und fordert daher ein vollständiges Verbot ohne lange Übergangsfristen. Andernfalls solle Österreich nationale Maßnahmen nach dem Vorbild anderer EU-Staaten wie Dänemark oder Frankreich prüfen.
APA/Red.