Projekte für Klimaanpassung mit Staatspreis geehrt

Der österreichische Staatspreis „CliA“ würdigt Maßnahmen gegen Hochwasser, Hitze und Trockenheit sowie innovative Forschungsprojekte.

19.03.2026 14:20
red04
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Die diesjährigen Preisträger stammen aus vier Kategorien: Hochwasser und Starkregen, Hitze und Trockenheit, Klimawandelanpassung in Unternehmen sowie Forschung und innovative Methoden.

Bei der Verleihung des Staatspreises „CliA“ am heutigen Donnerstag wurden Projekte aus Österreich vorgestellt, die Maßnahmen gegen Hochwasser und Hitze umsetzen, betriebliche Anpassungsstrategien entwickeln oder neue Forschungsansätze verfolgen. Die Preisträger kommen aus Niederösterreich, der Steiermark, Oberösterreich, Salzburg, Wien und Vorarlberg. Der Staatspreis wird vom Umwelt- und Klimaministerium (BMLUK) in Zusammenarbeit mit dem Klima- und Energiefonds verliehen, fachlich begleitet vom Umweltbundesamt und unterstützt von der Raiffeisen Nachhaltigkeits-Initiative.

Praxisnahe Lösungen im Fokus

Umwelt- und Klimaminister Norbert Totschnig erklärte: „Die ausgezeichneten Projekte zeigen eindrucksvoll, wie Klimawandelanpassung in der Praxis funktioniert: mit innovativen Lösungen für den Umgang mit Wasser, widerstandsfähigen Landschaften, klimafitter Infrastruktur und einer zukunftssicheren Landwirtschaft. Mit dem Staatspreis ‚CliA‘ holen wir jene engagierten Akteure vor den Vorhang, die Verantwortung übernehmen und aktiv an einer klimafitten Zukunft für Österreich arbeiten.“ Bernd Vogl, Geschäftsführer des Klima- und Energiefonds, betonte die regionale Bedeutung der Projekte. Klimawandelanpassung betreffe Städte, Gemeinden, Regionen und Unternehmen in ganz Österreich. Das Engagement vor Ort sei entscheidend, um die Herausforderungen des Klimawandels zu bewältigen.

Vielfältige Projekte

Die diesjährigen Preisträger stammen aus vier Kategorien: Hochwasser und Starkregen, Hitze und Trockenheit, Klimawandelanpassung in Unternehmen sowie Forschung und innovative Methoden. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, dass Klimawandelanpassung auf lokaler Ebene ebenso stattfindet wie in der Wissenschaft. In den Gemeinden werden Maßnahmen umgesetzt, die Schutz vor Extremwetter bieten, städtische Räume werden an Hitzebelastungen angepasst, Unternehmen integrieren klimafeste Lösungen in ihre Betriebe, und Forschungsvorhaben entwickeln neue Ansätze für resilientere Systeme.

Preisvergabe und Ziele

Die Platzierung der Projekte wurde zu gleichen Teilen aus einem Online-Voting mit rund 4.000 Stimmen und der Bewertung durch eine Fachjury ermittelt. In der Kategorie Forschung entfiel das Online-Voting. Die drei bestplatzierten Projekte jeder Kategorie erhielten Geldpreise von 5.000, 3.000 und 1.000 Euro. Der Staatspreis „CliA“ wurde heuer zum zweiten Mal vergeben. Der Name steht für „Climate Adaptation“ und verdeutlicht das Ziel der Anpassung an die Auswirkungen des Klimawandels. Vorrangige Ziele sind der Schutz von Menschenleben, die Erhaltung biologischer Vielfalt, die Stärkung der Widerstandsfähigkeit und die Vermeidung hoher Kosten durch klimabedingte Schäden.

(PA/red)

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