Mehr extreme Hitze durch den Klimawandel

Hitzewellen zeigen besonders deutlich, welche Folgen die steigenden Temperaturen haben und wie sich extreme Wetterlagen verändern.

26.08.2026 16:06
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Dauert eine Hitzewelle mehrere Tage und bleiben auch die Nächte warm, wird es für den Körper schwieriger, sich zu erholen.

Heiße Sommer gab es schon immer. Auch Hitzewellen sind kein neues Wetterphänomen. Inzwischen treten extreme Temperaturen jedoch in vielen Regionen häufiger auf als früher. Das hängt vor allem mit der globalen Erwärmung zusammen. Seit Beginn der Industrialisierung ist die Durchschnittstemperatur der Erde deutlich gestiegen. Damit haben sich auch die Voraussetzungen für extreme Hitze verändert.

Veränderung durch den Klimawandel

Eine Hitzewelle entsteht nicht allein durch die Erwärmung des Klimas. Auch die Wetterlage ist entscheidend. Ein Hochdruckgebiet kann zum Beispiel warme Luft über längere Zeit in einer Region halten. Trockene Böden können die Hitze zusätzlich verstärken. Der Klimawandel macht solche Temperaturen trotzdem wahrscheinlicher. Wenn das allgemeine Temperaturniveau steigt, werden auch sehr hohe Werte häufiger erreicht. Untersuchungen zu einzelnen Hitzewellen zeigen, dass die Erderwärmung viele dieser Ereignisse wahrscheinlicher oder stärker gemacht hat.

Wenn die Nächte kaum noch abkühlen

Für die Belastung ist nicht nur die höchste Temperatur am Tag wichtig. Dauert eine Hitzewelle mehrere Tage und bleiben auch die Nächte warm, wird es für den Körper schwieriger, sich zu erholen. In Städten kommt noch etwas hinzu: Gebäude und Straßen speichern die Wärme und geben sie nur langsam wieder ab. Besonders ältere Menschen und Menschen mit gesundheitlichen Problemen können darunter leiden. Auch für Pflanzen, Tiere und die Landwirtschaft können längere Hitzeperioden Folgen haben.

Extreme Hitze dürfte weiter zunehmen

Wie sich Hitzewellen in Zukunft entwickeln, hängt auch davon ab, wie stark die Erde sich weiter erwärmt. Steigen die Durchschnittstemperaturen weiter, nimmt auch das Risiko für extreme Hitze zu. Eine einzelne Hitzewelle beweist deshalb noch keinen Klimawandel. Dafür muss man die Entwicklung über längere Zeit betrachten. Genau dabei zeigt sich der Trend: Extreme Hitze ist in vielen Regionen heute deutlich wahrscheinlicher als noch vor einigen Jahrzehnten.

(red)

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