Trockenheit bremst Stromproduktion deutlich
Wasserkraft liegt klar unter dem langjährigen Durchschnitt.
Die anhaltende Trockenheit wirkt sich spürbar auf die Stromerzeugung des Energieunternehmens Verbund aus. Die Laufkraftwerke des Konzerns liefern derzeit rund 28 Prozent weniger Strom als im langjährigen Durchschnitt. Ursache sind fehlende Niederschläge und geringer Schneefall, die sich laut Unternehmen auch kurzfristig nicht verbessern dürften.
Nach einem starken Jahr 2024 zeichnet sich damit bereits das zweite Jahr in Folge mit rückläufiger Produktion aus. Zusätzlich wird die Stromerzeugung zeitweise bewusst gedrosselt, etwa bei hoher Einspeisung durch Photovoltaikanlagen, um das Stromnetz stabil zu halten. Dabei fließt Wasser teilweise ungenutzt durch die Kraftwerke, da Laufkraftwerke nicht speichern können und behördliche Vorgaben eingehalten werden müssen.
Als mögliche Ergänzung setzt der Verbund künftig stärker auf Batteriespeicher bei Neubauten, auch wenn deren Kapazität im Vergleich zur Leistung großer Kraftwerke begrenzt bleibt. Deutlich größere Flexibilität bieten weiterhin Pumpspeicherkraftwerke, deren Füllstände derzeit im normalen Bereich liegen und die kurzfristig zur Netzstabilisierung eingesetzt werden können.
APA/Red.
